Wie der Motorradkauf meine Reise verändert hat

Wow, nun bin ich seit ungefähr 4 Monaten „On the Road“. Die Zeit vergeht wie im Flug. In den ersten 6 Wochen meiner Mittel- und Südamerikareise bewegte ich mich mit dem Bus von Ort zu Ort. Dies war eine großartige Zeit und ich schloss eine Reihe neuer Reisebekanntschaften. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl vollkommener Freiheit und Flexibilität, da ich vom Bussystem abhängig war und nicht überall dorthin reisen konnte wo ich es wollte. Und so landete ich doch recht häufig in den „Backpacker-Hochburgen“ und folgte dem Reisestrom.

"Ich lenke, also bin ich"

Die Weiterreise mit dem Motorrad nach eineinhalb Monaten hat die Art meiner Reise stark beeinflußt. Mit dem „Bike“ bin ich nun der Steuermann, der entscheidet wo es hingeht und wo nicht. Ich gelange mit dem Motorrad verstärkt in Gebiete, die ich ansonsten niemals gesehen hätte und lerne Menschen kennen, die ich so sicher nicht kennen gelernt hätte. Der Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung ist hierdurch intensiver geworden. Anstatt in Backpacker-Hostals übernachte ich nun auf Campingplätzen oder bei den Locals selber. Aber auch das Motorradfahren an sich durch die wundervolle Natur Zentralamerikas genieße ich sehr und vermittelt mir das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit.

Im Nachhinein betrachtet war der Motorradkauf für mich persönlich die goldrichtige Entscheidung, auch wenn mir der Kaufprozess so einige Nerven geraubt hat. Ich hoffe ich werde mit meinem Companion noch so einige Milen gemeinsam unterwegs sein!

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