Follow your feelings & open your mind!

Vor einer Langzeitreise erhält man vielfach gut gemeinte Ratschläge über Orte oder Dinge, die man besser meiden sollte. „Dort gehst du besser nicht hin“ oder „Ich habe dieses oder jenes gehört“. Ich persönlich habe es bisher immer so gehandhabt, daß ich mich auf meine „innere Stimme“ verlassen habe und bin damit gut gefahren. Leider haben wir es in unserer Gesellschaft verlernt auf unser Bauch-Gefühl zu achten.

Das Reisen bietet ein perfektes Trainingsgebiet hierfür. Und glaub mir, deine Intuition wird dich nicht betrügen. Hatte ich an einem Ort kein gutes Gefühl habe ich mich nicht länger dort aufgehalten. Es gab aber bisher nur wenige Orte an denen ich ein ungutes Gefühl hatte. Das Problem einer „Vermeidungsstrategie“ ist, daß man sich selbst zu sehr einschränkt und seine Gedanken und Gefühle nicht völlig öffnen kann. Besser ist es du hälst dir auf deiner Reise alle Möglichkeiten offen und handelst situativ. Denn nur wenn es dir gelingt dich auf die Menschen und die Kultur vor Ort einzulassen wird deine Reise zu einem wirklichen Erlebnis.

Folge deinen Gefühlen und öffne dich!

Hier einige Beispiele wie ich mich auf Menschen und Orte eingelassen, mit diesen eine gute Zeit verbracht und so mehr über die Orte und Kultur erfahren habe:

♦ In Antigua bin ich über Hinweise einer Reisebekanntschaft in einem Motorradhostel gelandet. Deren Besitzer Luis, Jaquie und José waren so nett, daß ich mich dazu entschloss eine längere Zeit dort zu verbringen. Schlußendlich
wurden daraus sechs Wochen und die Menschen dort waren so etwas wie eine Ersatzfamilie für mich

♦ Als ich in Guatemala-City in einem Trecking-Shop wohl ein wenig verzweifelt aussah sprach mich eine Dame an und bot mir ihre Hilfe an. Ich nahm diese gerne an und sie kutschierte mich im klimatisierten Fahrzeug durch die halbe
Stadt. Letztlich fand ich genau die Shops und Dinge, die ich benötigte und wir führten gute Gespräche

♦ An der Playa del Coco in Costa Rica wurde ich von Dunia angesprochen, als ich mich gerade nach einer Zeltmöglichkeit umsah. Letztlich konnte ich mein Zelt auf dem Gelände ihrer Tochter kostenlos aufschlagen.  Anschließend nahm sie mich mit auf ihre Farm nach Limon und wir verbrachten dort drei gemeinsame Wochen


Ich könnte zahlreiche weitere Geschichten erzählen und ich bin dankbar für all diese Erfahrungen, die mir so einzigartige Momente beschehrt haben. Das alles geschah aber nur deshalb, da ich mich auf Menschen und Orte eingelassen habe. An dieser Stelle nochmals eine große Umarmung an all diese wunderbaren Menschen.

Los amos!

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