Auf zur karibischen Seite Costa Ricas nach Puerto Limón!

Nach unserer Liaison bei Dunias Schwester in San José  ging die Reise weiter nach Puerto Limón. Zur Anreise nach Limón trennten sich unsere Wege aber nochmals. Während ich mit dem Motorrad fuhr, reiste Dunia mit ihrem Enkel Samuel mit dem Bus an. Samuel lebt gemeinsam mit Dunia in Limón, da ihre Tochter sehr viel arbeitet und nur wenig Zeit für den Kleinen hat.

Die Motorradtour von San José nach Limón war großartig und führte durch eine wunderbare Landschaft, geprägt von Ananas- und Bananenplantagen. Nach einer 3stündigen Fahrt über die Route 32 erreichte ich schließlich den Busbahnof in Limón, wo sich unsere Wege wieder kreuzten. Von hier aus folgte ich dem Bus zu Dunias Farm, die ca. 20 Fahrtminuten außerhalb von Puerto Limón gelegen war.

Dort angekommen war ich zunächst einmal überwältigt von der Größe der Farm und ihrer Lage mitten im Regenwald. In Costa Ricas Regenwäldern gibt es eine atemberaubende Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Einfach unbeschreiblich! Dunia lebt hier in einem Holzhaus ohne großen Luxus. Aber sie hat alles was es zum Leben braucht und vor allem eines: Raum, Natur und eine ganze Menge Freiheit.

Die erste Nacht im Haus war atemberaubend. Ich schlief mit einem „tierischen Sinfonieorchester“ im Hintergrund ein. Für die nächtsten 3 Wochen war Dunias Farm nun mein Zuhause. Ich genoss die Zeit hier sehr und wir ließen es uns gut gehen. Gemeinsames kochen, viele gute Gespräche und zahlreiche Partien Backgammon bestimmten unseren Tagesablauf. Hin und wieder fuhren wir nach Limón, um ein paar Besorgungen zu machen und uns in der Stadt umzuschauen. Dunias Neffen Pablo unterstütze ich beim Bau eines Baumhauses.

Puerto Limón

Anfahrt nach Puerto Limón

. . . vorbei an Bananenplantagen . . .

. . . vorbei an Bananenplantagen . . .

. . . hübscher Stellplatz für's Bike . . .

. . . hübscher Stellplatz für's Bike . . .

. . . mein Schlafplatz im Regenwald . . .

. . . mein Schlafplatz im Regenwald . . .

. . . chilliges Örtchen . . .

. . . chilliges Örtchen . . .

. . . hey man . . .

. . . hey man . . .

. . . mit Samuel beim Baden . . .

. . . mit Samuel beim Baden . . .

Vollmond über Costa Rica

Vollmond über Costa Rica

. . . das Kalb genießt seine Freiheit . . .

. . . das Kalb genießt seine Freiheit . . .

. . . schönes Wandgemälde . . .

. . . schönes Wandgemälde . . .

Pura Vida!

Pura Vida!

. . . beim Baumhausbau . . .

. . . beim Baumhausbau . . .

Pablo auf dem Giebel beim Baumhausbau

Pablo auf dem Giebel

Weihnachten in Costa Rica

Auch die Weihnachtstage verbrachte ich mit Dunia und ihrer Familie in Costa Rica. Diesmal aber ohne Tannenbaum 😉 . Für mich war es ein völlig neues Gefühl Weihnachten bei 25 Grad Außentemperatur und nicht mit Regen oder Schnee bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu verbringen. Außerdem sah der Weihnachtsschmaus mit Talmales und Chicharrones auch diesmal anders aus. Lecker wars aber trotzdem!

Zur Wahrheit gehört es aber freilich auch zu sagen, dass es im „Paradies“ Probleme der anderen Art gibt. Nicht selten kommt es zu Wasser- und Stromausfällen, da die Wasser- und Elektroleitungen ziemlich abenteuerlich zusammengestrickt werden. Einmal tigerte ich mit Dunia einen halben Tag durch den Dschungel, um eine Wasserleitung zu reparieren. Für Dunia war es eher ein notwendiges Übel, da sie ansonsten von der Wasserversorgung komplett abgeschnitten gewesen wäre. Für mich war es eine interessante Tour durch den Regenwald und ich unterstützte Dunia gerne. Und so hat jedes Paradies eben auch seine Schattenseiten, mit denen man umgehen können muß.

Pura Vida!

. . . der Weihnachtsschmaus . . .

. . . der Weihnachtsschmaus . . .

Mehr Informationen/Reisetipps:

Im Gegensatz zur Pazifikküste hat mir der karibische Teil Costa Ricas sehr viel besser gefallen. Dies lag zum einen daran, dass man nicht von den Massen an Touristen erschlagen wird, wie es in der Region um Guanacaste der Fall war. Und natürlich trägt auch die karibische Lebensart, die sehr gechillt daher kommt, zur Entspannung bei.

Allerdings hat mir Puerto Limón nicht besonders gut gefallen. Zwar habe ich mich hier nicht unsicher gefühlt. Aber trotz karibischem Flair und Musik auf den Straßen sollte man nicht zu sehr als Tourist auffallen und keine Massen an Bargeld mit sich herum schleppen.

Außerdem haut einen die Stadt mit ihrer Schönheit nicht gerade um. Dies wird durch die Nationalparks nördlich und südlich von Limón aber mehr als wettgemacht. Im Norden liegt der Tortugero Nationalpark und im Süden der Cahuita Nationalpark. Beide bestechen durch ihre Artenvielfalt und es gibt tolle Küstenbereiche zum Schnorcheln. Hier kann man die Seele baumeln lassen und Costa Rica zeigt sich von seiner schönsten Seite!

Und, warst du auch schon mal in Costa Rica? Na dann erzähl mir von deinen Erfahrungen und schreibe einen Kommentar!

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